Als ich in der fünften Klasse von der ViKo (Vinzenzkonferenz) hörte, informierte mich gleich darüber, ob ich auch schon hin dürfe. Leider kann man erst ab der achten Klasse mitmachen, also freute ich mich drei Jahre lang, in die ViKo zu kommen.
Die Schüler-ViKo am Kolleg besteht seit 1953 und gehört zur Vereinigung der deutschen Vinzenzkonferenzen e.V.. In dieser Vereinigung folgen alle dem Beispiel des Hl. Vinzenz von Paul: Kranke und alte Menschen zu betreuen. Wir betreuen die Senioren des ortsansässigen Altersheims “Luisenheim”, wo jedes Mitglied der ViKo einmal in der Woche eine ihm/ihr anvertraute Person besucht. Einmal die Woche treffen wir uns mit Frau Hartkamp und Pater Joos und tauschen uns über unsere Erfahrungen aus. Wir organisieren auch zusammen mit dem Altenwerk St. Blasien einige Veranstaltungen für Senioren, wie Gottesdienste oder Ausflüge. Zuletzt fuhren wir ans Kolleg St. Sebastian in Stegen, bei Freiburg, das im Schlossgarten der Familie von Kageneck liegt. Dort erfuhren wir etwas über die Schule und den Gründer der Schule und anschließend wurde von Pater Joos, eine kurze Messe gehalten.
Dort habe ich meine ViKo-Oma kennen gelernt, welche ich jede Woche im Luisenheim besuche. Manche in meinem Alter würden wohl sagen: “Wie langweilig.” , aber das ist es gar nicht. Ich gehe immer mit ihr spazieren, wobei sie mir aus dem Leben erzählt. Oft diskutieren wir auch über verschiedene Themen, wie Umweltverschmutzung - das ist ihr Lieblingsthema, glaube ich :-) Ich finde auch sehr viele Parallelen von ihr zu meiner Urgroßmutter, sodass die Gespräche immer interessant bleiben. Außerdem kann ich sie nicht davon abbringen, mir Schokolade zu schenken, aber damit zeigt sie, dass sie sich freut, dass ich sie besuche.
Charlotte Jablowsky 8b
November 2011